Cujo

Dunkelflitzer

Cujo ist ein Roman des US-amerikanischen Autors Stephen King aus dem Jahr 1981. Cujo bildet den dritten Teil des sogenannten Castle-Rock-Zyklus. Erstveröffentlicht wurde der Roman durch den Viking-Verlag im Jahre 1981, die deutsche Übersetzung von Harro Christensen wurde 1986 durch den Bastei-Lübbe-Verlag herausgegeben. Cujo wurde im Jahre 1983 vom Regisseur Lewis Teague verfilmt.

Handlung

Der Roman handelt von dem aus der New Yorker Werbeindustrie stammenden Victor Trenton, der gemeinsam mit seiner Frau Donna und ihrem Sohn Tad nach Castle Rock gezogen ist, um dort seinen Lebenstraum zu erfüllen und die eigene Firma Ad Worx zu gründen. Seine Frau hat Victor unterdessen mit dem Möbelrestaurator betrogen, was für sie aber nur eine kurzfristige Affäre war. Die Ehe von Donna und Vic befindet sich in einer Krise.

Während Vic sich auf eine Geschäftsreise begibt, bringt Donna den gemeinsamen Wagen, der einen Motorschaden hat, zu Joe Camber, dem Inhaber einer kleinen Werkstatt am Rande Castle Rocks und Besitzer des titelgebenden Bernhardiners Cujo. Der Bernhardiner hat sich während einer Kaninchenjagd durch einen Fledermausbiss mit der Tollwut infiziert.

Während Victor Trenton auf seiner Geschäftsreise immer wieder versucht, seine Frau Donna telefonisch zu erreichen, ist Donna gemeinsam mit ihrem Sohn Tad im defekten Wagen auf dem Hof der Cambers bei brütender Hitze eingesperrt. Der tollwütige Cujo wartet vor dem Wagen und versucht mehrfach, die beiden Gefangenen anzugreifen. Seinen Besitzer und dessen Freund Gary hat Cujo bereits umgebracht. Sheriff Bannermann, der bereits aus Stephen Kings Roman „Dead Zone – Das Attentat“ bekannt ist und dort den Serienmörder Frank Dodd zur Strecke bringt, wird bei einem spektakulären Versuch, Donna und Tad zu retten, von Cujo getötet.

Donna schafft es, mit letzter Kraft den Hund mit einem Baseballschläger zu erschlagen, kann ihren Sohn aber nicht mehr vor dem Verdursten retten. Kurz nach dem Tod des Hundes schafft es Victor, auf den Hof zu kommen. Donna ist inzwischen selbst mit der Tollwut infiziert und wehrt sich gegen Ende des Romans, vom Hof abtransportiert zu werden. Die Therapie schlägt allerdings an und sie erholt sich langsam von der Krankheit.